Sunday, September 18, 2011

Vergangene Nacht im Traumland

Vergangene Nacht hatte ich wieder mal einen recht lebhaften Traum (und ausnahmsweise ging es darin mal nicht um die Arbeit ;)).

Nach dem Aufwachen hab ich mich selbst zu meinem Aussehen/Outfit in diesem Traum beglückwünscht, denn ich war so was von cool und stylish unterwegs! :D
Ein wandelnder Superlativ, könnte man sagen! :D
Ich war mindestens 20 Kilo schlanker und meine Haare waren länger, lockiger und roter.
Mein Outfit bestand aus Blue Jeans, einem olivfarbenen Trägertop und einer schwarzen Lederjacke. Wahn-sinn!

Aber jetzt zur Handlung, bei der ich mich wieder frage, ob darin eine Botschaft zu finden ist oder ob alles nur überspannter Unsinn ist.

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Wie schon so oft, lag über meinem Traum ein "Farbfilter", d. h. alle Farben waren gedämpft, obwohl es Tag war.
Die vorherrschenden Farben in diesem Traum waren warme und erdige Brauntöne.
Ort des Geschehens war ein Friedhof. (Ich glaube, ich träume ziemlich oft von Friedhöfen.) Abgesehen von ein paar wenigen Gräbern, bestand die Landschaft hauptsächlich aus Steinen. Steinerne Gebäude (nicht näher zu identifizieren), Torbögen, Felsen... Und alles war braun.
Es gab keine Bäume, keine Pflanzen, keine Blumen.

Ich spazierte ganz gemächlich über diesen Friedhof und rauchte dabei eine Zigarette.
Ein älterer Mann (in einer Mönchskutte?) lief an mir vorbei, er führte verärgerte Selbstgespräche und gestikulierte mit seinen Händen in der Luft. Ich schaute ihm nach, wie er um eine Ecke verschwand und grinste.

Als nächstes entdeckte ich ein junges Kätzchen mit einem schwarz-weiß gefleckten Fell, das sein Köpfchen hinter einem Stein hervorstreckte und sich sofort wieder zurückzog.
Ich reckte den Hals, um zu sehen, wo das Kätzchen war und plötzlich stand ich mir selbst gegenüber. Es war kein Spiegelbild - ich stand mir tatsächlich selbst gegenüber.
Aber ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken, warum es mich hier zweimal gab, denn im nächsten Augenblick, wurde ich von einem jungen Mann angesprochen.

Der Mann hatte kurze schwarze Haare, einen Bart und trug ein weißes Hemd.
Er sagte: "Sie suchen nach Gott? Den werden Sie hier nicht finden." Dann breitete er seine Arme aus: "Hier finden Sie nichts weiter als eine warme und freundliche... Leere."

Und das war auch schon der ganze Traum.

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"Hier finden Sie nichts weiter als eine warme und freundliche... Leere."
Über diesen Satz denke ich jetzt noch nach.

Herrscht in meinem Leben diese warme und freundliche Leere?
Herrscht in mir drin diese warme und freundliche Leere?
Ist es mein Job?
Sind es bestimmte Freundschaften?

Und: Bin ich wirklich auf der Suche nach Gott...? *grübel*